Mathematische Korrektheit: seL4 und formal verifizierte Automotive-Kerne
Wie interaktive Theorem-Beweiser (Isabelle/HOL) die mathematische Abwesenheit von Pufferueberlaeufen und Speicherlecks im Automotive-OS beweisen.
Capability-basierte Zugriffskontrolle
In seL4 besitzen Threads keine Standardrechte. Jeder Systemaufruf erfordert ein unverfaelschbares Capability-Token, das im Kernelraum verwaltet wird.
Fastpath-IPC und Mikrosekunden-Nachrichtenuebertragung
Frueher galten Mikrokerne wegen langsamer IPC als unpraktisch. seL4 nutzt einen optimierten Assembler-Fastpath, der Daten in unter 200 CPU-Zyklen ueber Register uebertraegt.
- Maschinell verifizierter formaler Beweis in Isabelle/HOL fuer absolute Pufferueberlaufsicherheit.
- Capability-basierte Zugriffskontrolle verhindert unautorisierte Rechteausweitung.
- Begrenzte Worst-Case-Interrupt-Latenz und mathematisch beweisbare Ausfuehrungszeiten.
- Extrem kompakte Codebasis mit weniger als 10.000 Zeilen formal verifiziertem C-Code.
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